Yaoundé 1 und das Taxifahren
Jetzt ist es soweit, endlich mal wieder ein Blogpost und seit dem letzten ist wirklich einiges passiert. Zu Weihnachten wurde ein riesiges Fest mit Disco, Buffet, Bar und Spielen im Projekt organisiert. Über 400 Kinder und Jugendliche kamen und es wurde bis um 3 Uhr morgens gefeiert. Danach machte ich mich mit den Jugendleitern und Jugendleiterinnen auf zum Ausbildungswochenende und schon am darauffolgenden Tag ging es weiter nach Yaoundé, um dort die Weihnachtsferien zu verbringen. Nach Yaoundé wurde ich dann nochmal krank und schon sind wieder vier Wochen vergangen und ich habe nicht von mir hören lassen.
Yaoundé ist eine zwei Millionen Stadt im Herzen Kameruns. Alles lebt, bewegt sich und steht in ständiger Veränderung (Ach, es tat gut mal wieder in einer großen Stadt zu sein). Die Straßen sind schlecht und an heißen Tagen schwebt der lehmige Staub in der Luft und alles was ihn berührt wird ebenfalls rot gefärbt. Hauptverkehrsmittel sind Taxis und Motorräder.
Das Taxifahren
Taxifahren hier darf auf keinen Fall mit den Taxis in Österreich verglichen werden. Wenn in Österreich jemand nach einem Konzert oder nach einer langen Nacht 40100 ruft, damit er von einem Prius oder einem Mercedes direkt vor die Haustüre chauffiert wird. So gleicht Taxifahren hier in Kamerun viel mehr öffentlichen Verkehrsmitteln.
In einem alten Ford Focus oder einem Toyota mit einer zersprungenen Windschutzscheibe und einer nicht mehr vollkommen schließenden Türe werden bis zu sechs Personen verfrachtet. Wie? Zwei am Beifahrersitz, drei auf der Rückbank und der Fahrer.
Um ein Taxi zu rufen stellt man sich auf den Straßenrand und streckt wie beim Autostoppen die Hand aus. Dann bremsen die vorbeifahrenden Taxis und man schreit dem Fahrer die gewünschte Destination, die Platzanzahl und den Betrag den man bereit ist für die Fahrt zu zahlen zu. Je nachdem, ob das Taxi und damit die schon drin sitzenden Passagiere ebenfalls in diese Richtung müssen, wird man mitgenommen oder nicht.

Bei weiteren Strecken ist es hilfreich die jeweiligen Taxihotspots der Viertel zu kennen und sich von dort dann innerhalb des Stadtviertels in ein weiteres Taxi zu steigen. So wird man schneller mitgenommen, aber es kann auch sein, dass dadurch für eine Richtung bis zu drei verschiedene Taxis gebraucht werden.
Fortsetzung folgt nächste Woche…
Hier noch ein paar Fotos!
PS.: Zum Abschluss noch eine kreative Autowaschanlage









? Xaver, super! Alles Gute, Gesundheit und viele weitere tolle Eindrücke im Neuen Jahr! Bussl Helmut
Vielen Dank :)! Euch auch!
Richtig Winter bei dir ❄️ ☃️
Alles Liebe Dani