Mein Alltag

Mein Alltag

2. Oktober 2019 Aus Von Xaver Kainz

Mittlerweile sind wir schon einige Zeit im Projekt und es hat sich etwas, das einem Alltag ähnelt, eingestellt. So will ich euch als Beispiel meinen letzten Freitag beschreiben, um einen Eindruck von meinen Tätigkeiten hier zu geben.

Morgen

Wir stehen um 5:30 Uhr auf und hören uns mit der Gemeinschaft die Messe um 6:00 Uhr an. Danach wird gefrühstückt! Wenn wir mit dem Frühstück fertig sind ist es ca. 7:10 Uhr und das „mot du matin“ wird im Festsaal von einem der Professoren oder Aufsichtspersonen gesprochen. Dieses Ritual zum Einstieg in den Tag, kann man sich auch Motivationsrede für die Schüler und Schülerinnen vorstellen. Wenn es gerade nichts Organisatorisches anzukündigen gibt, werden hier Themen wie Klassenzusammenhalt, Disziplin und richtige beziehungsweise falsche Lernmethoden besprochen.

Vormittag

Danach bleibt mir noch kurz, um letzte Vorbereitungen für meine Unterrichtsstunden zu treffen, die daraufhin um 8:20 Uhr beginnen. Ich unterrichte am Freitag jeweils zwei Stunden zwei Klassen mit ca. 15-25 Schülern aus der Berufsschule in Englisch auf einem sehr einfachen Niveau. Derzeit machen wir die present progressive tense und ihre Anwendungsfälle.

Nach dem Unterricht ist Mittagspause in der Schule und Mittagessen für die Gemeinschaft und uns Volontäre. Ich habe vor dem Essen noch einmal einen eigenen Blogpost zu widmen!

Nachmittag

Am Nachmittag habe ich dann eine kleine Pause bis um 16:00, wenn die Schule zu Ende geht. Den restlichen Nachmittag wird mit den Pränovizen und den Internatsschülern Fußball und Basketball gespielt. Wobei ich hier zugeben muss, dass diese Sportarten auf einem vollkommen anderen Niveau betrieben werden als ich es von meinem Sportunterricht in der Schule gewohnt war.

Abend

Nach den Nachmittagsaktivitäten findet eine Stunde beaufsichtigtes Lernen, gefolgt von einem Abendessen mit den Internatsschülern statt und nach noch einer abschließender Lernstunde von 20:30 bis 21:30 ist es für die Kinder Zeit schlafen zu gehen. Oft tratschen wir (Sebastian und Ich) dann noch bei einer Tasse Tee und begeben uns dann auch ins Bett.